Verdachtsfälle unerwünschter Nebenwirkungen, Foto: Steve Buissinne

Meldeportal für Verdachtsfälle unerwünschter Nebenwirkungen

DÜSSELDORF. Die Zahl der Meldungen von Verdachtsfällen unbekannter Arzneimittelwirkungen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Auf der Internetseite www.nebenwirkungen.pei.de können Hinweise auf Verdachtsfälle unerwünschter Nebenwirkungen den zuständigen Behörden und Instituten gemeldet werden.

Zudem wurde die Nebenwirkung-Datenbank modernisiert und ist nun auch barrierefrei. Es können direkt mehrere Verdachtsfälle zu einem oder mehreren Medikamenten gemeldet werden. Das klar strukturierte Formular führt Schritt für Schritt durch den Ablauf.

Zwar werden Arzneimittel und Impfstoffe vor der Zulassung in klinischen Prüfungen umfassend auf ihren Nutzen und möglichen Risiken untersucht. Allerdings können diese Untersuchungen nicht alle Informationen über Risiken und Nebenwirkungen zum Zeitpunkt der Zulassung darstellen.

Indem Betroffene oder ihre Angehörigen Verdachtsfälle unbekannter Arzneimittelwirkungen melden, können sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über Arzneimittel und Impfstoffe zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann ihre Anwendung sicherer gemacht werden.

Herausgeber der Seite ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut.

 

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