Foto: Edar, Wikipedia (Montage)

NRW-Polizei macht jetzt auch Home-Office

December 6, 2018
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DÜSSELDORF. Ab Anfang 2019 können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NRW-Polizei ihre Büroarbeit grundsätzlich auch von Zuhause aus erledigen. Ein entsprechender Telearbeits-Erlass wurde am Mittwoch vom Innenministerium an die Polizeibehörden im Land verschickt. Mit der gestarteten Initiative soll die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege weiter verbessert werden.

Der Polizei-Hauptpersonalrat (PHPR), Personalvertretung der rund 50.000 Polizeibeschäftigten im Land, hat dem Grundsatzerlass zugestimmt. Der PHPR-Vorsitzender Rainer Peltz sagte, dass der Ausbau der Telearbeit seit Jahren ein wichtiges Anliegen sei.

In einem ersten Schritt werden für das Projekt 1.000 Telearbeits-PCs zur Verfügung gestellt. Mit diesen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch von Zuhause Zugriff auf die IT-Infrastruktur der Polizei und können einen Teil ihrer Arbeitszeit von dort aus arbeiten. Die Daten bleiben dabei auf dem dienstlichen Computer im Büro und werden auf dem Telearbeits-Rechner lediglich „gespiegelt“. Damit bleibt die Sicherheit der Daten gewährleistet. Die Technik entspricht den Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

Besonders bieten sich dabei die Bereiche Bearbeitung von Strafanzeigen und Ermittlungsakten, Buchhaltung, Personalverwaltung und Logistik an. Ausgenommen bleiben – neben dem Streifendienst – besonders sicherheitsrelevante Tätigkeiten.

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