Freie Ärzteschaft fordert generelles Umdenken im Umgang mit Gesundheitsdaten, Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Freie Ärzteschaft fordert Schutz und generelles Umdenken im Umgang mit Gesundheitsdaten

ESSEN. Hacker haben massenhaft Dokumente und persönliche Daten von Hunderten deutschen Politikern, Prominenten und Journalisten im Internet veröffentlicht. Nun warnt die Freie Ärzteschaft (FÄ) vor Angriffen auf sensible Gesundheitsdaten von Millionen Bundesbürgern.

Wie angekündigt will die Bundesregierung den Datenklau aufklären. Dem Bundesvorsitzenden des ärztlichen Berufsverbandes FÄ, Wieland Dietrich, reicht das nicht. Deshalb forderte er ein generelles Umdenken beim Umgang mit hochsensiblen medizinischen Daten. Die Patientendaten dürften seiner Meinung nach weder zentral gespeichert noch per Handy-App verwaltet werden. Außerdem forderte Dietrich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, den „digitalen Datenwahn im Gesundheitswesen zu stoppen und sich um den Schutz medizinischer Daten zu kümmern“.

Ebenfalls beklagte der FÄ- Bundesvorsitzende die große Aufregung und Aufmerksamkeit bei Datendiebstahl von Politikern und Prominenten, während Gesundheitsdaten von Bundesbürgern täglich bedroht seien.

In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Cyberangriffe auf Regierungsinstitutionen, etwa 2015 auf den Bundestag oder 2010 auf einige Bundesministerien und das Kanzleramt. Weltweit sorgten zudem mehrfache Datendiebstähle im Gesundheitswesen für Aufsehen, etwa in Australien, England, USA, Dänemark und Norwegen.

Neueste Meldungen

Stellungnahme gegen Antisemitismus

Stellungnahme des interreligiösen Arbeitskreises „Hand in Hand für den Frieden“ zu den antisemitischen Vorfällen vor der Synagoge in Gelsenkirchen Als Arbeitskreis von

Umweltschonende Vorhaben in NRW werden gesucht

DÜSSELDORF. Gesucht werden die besten Ideen für innovative ressourceneffiziente Investitionen in Nordrhein-Westfalen. Das heißt, umweltschonend mit weniger mehr erreichen. Der Projektaufruf „Ressource.NRW“

Bild des Monats

Banner

Populer

Nicht verpassen

Nicht alle sehen die Entwicklung positiv. In wirtschaftsliberalen und EU-kritischen Medien wird die Häufung an Pflicht-Assistenzsystemen als zunehmende Bevormundung der Autofahrer kritisiert, verbunden mit Verweisen auf ständige Warntöne und Eingriffe der Systeme im Alltag.

Kamera-Pflicht im Cockpit: Was die neue EU-Fahrerüberwachung wirklich bedeutet

Seit dem 7. Juli 2026 gilt in der gesamten EU

Regierung plant Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes

Das im Juli vorgestellte “Reformpaket” der schwarz-roten Koalition enthält auch