Über 80.000 Grenzübertritte, mindestens 150 Tote, brennende Flüchtlingslager und ein durchgesickerter Polizeibericht, der Marokko der gezielten Steuerung verdächtigt
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Ceuta außer Kontrolle: Wie aus einer Grenzkrise eine Existenzfrage für Sánchez wurde

Was Anfang August noch als weitgehend bewältigte Grenzkrise galt, hat sich innerhalb weniger Wochen zur schwersten innenpolitischen Belastungsprobe der Regierung Sánchez entwickelt. Ende Juli überquerten nach Schätzungen zwischen 70.000 und 80.000 Menschen – überwiegend junge Marokkaner – innerhalb von nur drei Tagen die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta, viele schwimmend entlang der Küste oder zu Fuß über die Mole

Tenkil – das Massenverbrechen

Das Verbrechen dauert an. Hunderttausende Menschen werden entrechtet, entmenschlicht und entehrt. Ihre einzige Schuld: soziale Dissidenz. Mit fadenscheinigen Begründungen wurden 2.217.572 Menschen zwischen 2015 und 2021 in Untersuchungshaft gesteckt.

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Bei der Bekämpfung von Fluchtursachen kommt der Entwicklungspolitik eine wichtige Rolle zu. Ist das wirklich so? Und bedeutet Entwicklungspolitik heutzutage nicht vor allem, dass demokratische Werte vermittelt werden sollten?

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